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22

Aug

2008

Das ABC der Stellungen

Position A: Apfelstellung

So vielfältig kann das Liebesspiel sein: Die wichtigsten Positionen im Überblick: A wie der Apfel.

Der Apfel wurde Adam und Eva zum Verhängnis, Liebenden beschert er grosse Lust. Diese Stellung heisst so, weil das vereinte Paar an die Form eines Apfels erinnert. Was in der Liebe nicht immer der Fall ist: Hier vibriert sie von Angesicht zu Angesicht.

 

So bringen Sie sich in Stellung: Je nach Beweglichkeit, hockt sich der Mann auf den Boden oder auf die Fersen. Die Frau setzt sich auf ihn, so dass er von vorne in sie eindringen kann.

 

Vorteile für sie: Sie bestimmt das Tempo und die Tiefe der Penetration. Ihre Hände sind frei, um ihn umarmen, kraulen und streicheln zu können. Zusätzlicher Lustfaktor: Sein Schambein stimuliert ihre Klitoris. So lustvoll kann Reibung sein.

 

Vorteile für ihn: Sein Körper kommt jenem der Partnerin ganz nahe. Er kann tief in sie eindringen und das Zepter übernehmen, indem er ihren Hintern packt und sie dirigiert. Ihre Brüste wippen vor seinem Gesicht, er kann sich sich festsaugen und sie massieren.

  

Position B: Busensex

Lust entsteht durch Reibung, dafür garantiert Busensex ganz besonders. Experten nennen diese Stellung schmeichelhaft spanischen Sex. Was durchaus ein Fingerzeig ist: Denn Spanier wissen, was gut ist und gut tut. Das haben sie dieses Jahr mehrmals bewiesen!

Stellung: Sie liegt auf dem Rücken, er kniet auf ihr und steckt seinen Penis zwischen die Brüste. Das fällt bei einem grossen Busen besonders leicht, kleinere sind aber nicht minder reizvoll. Tipp: Klar absprechen, ob der Mann in dieser Stellung bis zum Orgasmus verharren soll - schliesslich hinterlässt er seine Spuren an heikler Stelle.

 

Vorteile für sie: Ist sehr anregend, ihm dabei zuzusehen, wie ihn die Brüste in der Lustspirale hochschrauben. Frau kann das Tempo steuern, indem sie die Massage des Penis variiert. Nach seinem Höhepunkt kann er sich ganz und gar auf sie konzentrieren.

 

Vorteile für ihn: Mit genügend Gleitmittel flutscht es sich, als wäre der Penis in der Vagina. Die Nähe zum Gesicht der Partnerin bringtviele zusätzlich auf Touren. Dabei bleiben beide Hände frei, um mit den Brüsten, dem Gesicht zu spielen. Nicht minder reizvoll: sich völlig hinzugeben.

  

Position C: Cowgirl

Hoppe hoppe Reiter - und schon läufts rund. Kleine Mädchen lieben Pferde, und sie verbringen oft den ganzen Tag bei ihren Lieblingen. Die Freude am Reiten ist nicht minder gross, wenn sie erwachsen sind.

Stellung: Der Mann liegt auf dem Rücken, die Frau setzt sich mit gespreizten Beinen auf sein bestes Stück. Und hopp, galopp.

 

Vorteile für sie: Eine Position, in der die Frau Tempo und Tiefe des Liebesaktes bestimmen kann, ob sie eher im Schritt- oder im Renntempo ins Ziel gelangen will. Die Hände bleiben für sie und ihn frei. Diese Stellung bietet den meisten Frauen Orgasmusgarantie.

 

Vorteile für ihn: Er kann sich in dieser Position ausruhen und faul treiben lassen. Der Blick auf ihren Körper - ein Hormonrausch. Männer reagieren eh auf optische Reize. Gut für sie, dass auch er seine Hände frei einsetzen kann.

  

Position D: Doggy-Style

Sex hat in diesem Fall eine animalische Note. Denn Vierbeiner lehren uns Menschen naturgetrieben, was Spass macht: der Doggy-Style, die altgediente Hundestellung.

Stellung: Auch diese Stellung bietet unzählige Variationsmöglichkeiten. Welche man auch immer wählt: Mann dringt von hinten in Frau ein. Kniend, in der klassischen Pose, kann er den Po besonders gut bewundern und sich daran festhalten.

 

Vorteile für sie: Der G-Punkt wird optimal stimuliert, bis es ihr schwindelig wird. Der Lustgrad ändert sich mit der Tiefe der Penetration: ob er bloss mit der Peniseichel oder bis zum Anschlag in sie eindringt. Zusätzlich bleiben in dieser Stellung seine Hände für sie frei: um mit der Klitoris oder mit den Brüsten zu spielen. Wunderbar!

 

Vorteile für ihn: Ganz viele - sie sind kaum in Worte zu fassen. Seine Triebe geben den Rhythmus vor! Er kann sie von hinten nehmen und ungehemmt loslegen.

  

Position E: Essen, schlemmen & schlecken

Essen auf dem andern: So machen Sie Ihr Liebesleben richtig scharf! 

Hatten Sie auch schon mal Fantasien, von Ihrem Partner vernascht zu werden? Den Körper mit Delikatessen zu belegen und vom Partner genüsslich angeknabbert respektive abgeleckt zu werden? Das bringt Pfeffer in Ihr Liebesspiel - und Vergnügen dazu.

 

Stellung: Das Spiel kennt fast ­keine Grenzen. Ob Sushi, Trauben oder Schlagrahm: Sie legt sich hin und lässt sich von ihm wie ein Canapé garnieren. Er kann genüsslich an den Leckereien naschen und ­dabei Zunge, Lippen und Zähne über ihre erogenen Zonen wandern lassen.

 

Vorteile für sie: Geniessen Sie, wie sich die verschiedenen Esswaren auf Ihrem Körper anfühlen - wo es prickelt, kalt oder warm wird. Lassen Sie die Schauer wirken, die über den Rücken rieseln. Und geben Sie sich ganz dem Gefühl hin, sich langsam entdecken zu lassen.

 

Vorteile für ihn: Ein Schmausen wie im Paradies! Lassen Sie sich Zeit, ihren Körper zu erforschen. Als Dessert können Sie sich dann auf die Partnerin legen, gleiten und rutschen, so richtig «säulen». Natürlich können die Rollen getauscht werden.

  

Position F: Flammende Kerze

Flammende Kerze? Klingt nach grosser Leidenschaft, ist aber leider etwas kompliziert. Abwechslung beschert diese Stellung jedoch alleweil. Sie verbindet Sport und Sex - hält also Körper und Geist gleichermassen fit. Also ran ans Üben, Üben, Üben!

Stellung: Fast jede(r) hat sich im Schulsport schon mal zur Kerze hochgestemmt: Die Frau legt sich rücklings auf den Boden und geht in diese Position. Der Mann stellt sich hinter sie und fasst mit den Händen die Knöchel oder Knie. Wirkt stabilisierend. Dann geht er leicht in die Hocke und dringt von oben in sie ein. Sie kann sich dabei entweder an der Unterlage oder an seinen Waden festhalten.

 

Vorteile für sie: Sie verbrennt durch die Anstrengung zusätzliche Kalorien - und bekommt zusätzlich zum Genuss eine schlanke Taille. Besonders bequem ist das Strecken und Recken aber nicht.

 

Vorteile für ihn: Er hat seine Partnerin voll im Griff und kann Tempo und Tiefe der Penetration bestimmen. Ein weiteres Plus: Die Sicht auf ihren ganzen Körper bleibt frei.

  

Position G: Gärtner

Spätestens seit «Desperate Housewives» wissen wir: Der Gärtner ist nicht nur ein veritabler Mörder, sondern auch ein talentierter Liebhaber. Er bringt die Fantasien vieler Frauen zum Blühen, der Name dieser Stellung erinnert daran.

Stellung: Sie kniet sich auf allen vieren auf den Boden und stützt sich dabei entweder auf ihre Hände oder auf die Unterarme. Er stellt sich hinter sie, fasst sie an den Oberschenkeln und hebt die Beine vom Boden weg: Dann dringt er von hinten in sie ein. Das Paar erinnert in dieser Position an eine Schubkarre.

 

Vorteile für sie: Obwohl er sie hält, muss sie ihre Bauchmuskulatur stark anspannen - und trainiert dadurch gleichzeitig den Körper. Da er sie von hinten nimmt, kann er tief eindringen und den G-Punkt schön stimulieren!

 

Vorteile für ihn: Da er Tiefe und Tempo der Penetration bestimmen kann, ist Genuss garantiert. Wer gleichzeitig die Partnerin halten und zustossen will, braucht viel Kraft - und Sinn für Koordination.

  

Position H: Hock-Stellung

«Sitz mal ab!» Manchmal kommt man diesem Befehl besonders gern nach - und braucht dazu nicht mal einen Stuhl.

Stellung: Er setzt sich auf eine Unterlage und sie sich auf ihn drauf: von Angesicht zu Angesicht. In dieser Position kann er bequem von vorn in sie eindringen.

 

Vorteile für sie: Sie kann sich an ihm festhalten - und ihm ihre Freuden in den Rücken zeichnen (Vorsicht bei scharfen Nägeln!). Ihre Klitoris reibt sich an seiner Bauchmuskulatur - inniges Küssen steigert die Lust zusätzlich. Tempo und Tiefe bestimmt sie - und reitet dabei ähnlich wie in der Cowgirl-Stellung auf ihm.

 

Vorteile für ihn: Er spürt sie am ganzen Körper, kann sie richtig eng in die Arme schliessen. Er dringt tief ein und füllt sie vollständig aus. Falls er doch mal das Tempo bestimmen möchte, darf er sie am Po packen und mitdirigieren.

  

Position I: Internet-Sex

Arbeit und Vergnügen verbinden? Das soll beim Internet-Sex funktionieren. Und das sieht recht spektakulär aus.

Nennen wir sie Dinfs (Double income, no fun): Berufstätige Paare verdienen zwar gut, haben aber kaum mehr Zeit füreinander. Umso besser, wenn sich Arbeit und Vergnügen verbinden lässt.

 

Stellung: Um sich in Position zu bringen, muss das Paar sportlich und beweglich sein. Sie legt sich mit dem Rücken auf eine bequeme Unterlage, mit dem Blackberry oder dem Handy in der Hand. Sie platziert ihren Po auf einem Kissen und winkelt die Beine an.

 

Er legt sich umgekehrt auf sie, mit dem Bauch auf die Unterlage - und den Oberschenkeln auf den ihren, mit dem Laptop vor sich. Computer­deckel auf- und Penis runter­klappen - nun kann er in sie eindringen.

 

Vorteile für sie: Sie kann fläzen, er arbeitet. Sein Schambein stimuliert dabei ihre Klitoris.

Wichtig: Sie sollte ihr Becken leicht erhöht auf ein Kissen legen, damit er besser in sie eindringen kann.

 

Vorteile für ihn: Er kann am Computer seinen Geschäften nachgehen und gleichzeitig Fitness betreiben (in dieser Stellung werden Oberarme, Bein- und Bauchmuskulatur trainiert).

 

Trotzdem ist dieses Liebesspiel eher ein Kraft- als ein Lustakt.

  

Position K: Klapp-Messer

Schnipp, schnapp, schnipp, schnapp - als würde der Barbier lustvoll rasieren. Für die Klappmesser-Stellung können sich auch jene begeistern, die normalerweise gar nichts davon halten, ein Messer an die Kehle gesetzt zu bekommen. Und Haare muss man dabei auch nicht lassen.

Wie kommt man in diese Stellung? Tönt komplizierter, als es ist. Und die Stellung macht auch noch richtig heiss. Sie liegt auf dem Rücken und streckt ihre Beine gegen oben. Um das Ganze für den Herrn etwas zu vereinfachen, könnte sie ihr Hinterteil auf einem Kissen platzieren -so kann er einfach von vorne in sie eindringen. Und sie liegt erst noch bequemer.

 

Vorteile für sie: Ihr G-Punkt wird bei dieser Stellung direkt stimuliert. Und wenn sie dazu noch die Hüften kreisen lässt, gehts rund in ihrem Innern. Zusätzlich ist sie frei, um selbst Hand anzulegen - sie weiss ja sowieso am besten, was sie mag. Sie könnte aber auch die Brusthaare ihres Liebsten kraulen.

 

Vorteile für ihn: Bei dieser Stellung kann er ihr direkt in die Augen blicken. Und klappt das Messer nach links oder rechts, hat er freien Ausblick auf ihren Körper und die wippenden Brüste. Er kann ohne Umwege tief eindringen und das Tempo bestimmen. Es bleiben überhaupt keine Wünsche offen.

  

Position L: Löffelchen

Wer kuscheln will, steigt wie zwei Löffel in die Kiste. Ob nun schwer verliebt, kurz vor dem Einschlafen oder hochschwanger, so innig und zärtlich kann man sich in anderen Positionen kaum lieben. Aber diese Stellung bietet noch mehr - sexuellen Hochgenuss, zumindest für sie.

Stellung: Jeder hat in der Besteckschublade schon mal zwei Löffelchen gesehen, die sich aneinander schmiegen. Genauso funktioniert auch diese Position. Die Frau liegt auf der Seite und macht es sich bequem. Der Mann legt sich ganz nah an ihren Rücken, umschlingt sie mit seinen Armen und dringt von hinten in sie ein. Damit es einfacher geht, kann sie das obere Bein leicht anheben.

 

Vorteile für sie: Das Wichtigste für viele Frauen ist, dass sie ihren Partner ganz nahe spüren. Als vorderes Löffelchen kommt Frau aber auch sexuell voll auf ihre Kosten. Wenn er von hinten zustösst, stimuliert er ihren G-Punkt und hat die Hände frei, um sich um alle anderen Zonen der weiblichen Lust zu kümmern.

 

Vorteile für ihn: Er kann sie in den Armen halten und selber das Tempo vorgeben. Wirklich tief eindringen ist aber bei dieser Stellung nicht möglich. Wobei es auch sehr reizvoll sein kann, den Schaft nur zur Stippvisite eintauchen zu lassen.

  

Position M: Missionar

Die Missionarsstellung ist der Klassiker schlechthin: Sie unten, er oben. Das heisst nicht, dass die Stellung langweilig sein muss.

Die Missionarsstellung ist der absolute Spitzenreiter unter den Positionen - auf der ganzen Welt. Ihr Name geht auf Missionare zurück, die nicht nur für das Christentum weibelten, sondern auch für die einzige «anerkannte» Methode des Liebesaktes. Zum Glück liessen sich die Einheimischen ihre Fantasie nicht ganz nehmen.

 

Stellung: Die Frau legt sich mit gespreizten Beinen auf den Rücken. Er legt sich auf sie und dringt in sie ein. Eine Stellung auch für die Anfänger.

 

Vorteile für sie: Sie kann ihrem Partner direkt in die Augen schauen, sehen, wie er zum Höhepunkt kommt, und ihn dabei sogar noch überall streicheln. Ein weiterer Bonuspunkt ist, dass sich das Paar ganz nah sein kann. Allerdings wird in dieser Stellung der G-Punkt nicht direkt stimuliert, dafür kann der Mann mit seinem Körper die Klitoris reizen.

 

Vorteile für ihn: Der grösste Vorteil für den Mann ist, dass er durch die Liegestütze starke Oberarme bekommt. Zudem kann er das Tempo und auch die Tiefe des Eindringens kontrollieren. Aber bitte nicht einfach Reinraus-Reinraus. Ein richtiger Don Juan kreist auch mit der Hüfte.

  

Position N: Neunundsechzig

Im knallroten Gummibot, auf der Sommerwiese oder im Bett: Wenn sich die 6 und die 9 zur 69 ergänzen, kommt man nahe und eng umschlungen. Garantiert.

Stellung: Intensiver geht es fast nicht. Die Partner befriedigen sich gegenseitig mit dem Mund und können so gleichzeitig in schwindelnde Höhen abdriften. Wer auf den Partner hört, verliert im gegenseitigen Mundspiel die Kontrolle ganz gezielt.

 

Vorteile für sie: Die Möglichkeiten, wie man einen Penis verwöhnen kann, sind grenzenlos. Frau kann ihn lecken, lutschen, anknabbern, liebkosen, saugen und nuckeln. Ihre feuchte Hand kann sie um seinen Schaft legen und so eine Vagina nachbilden. Gleichzeitig eine natürliche Grenze, wie tief er in ihren Mund eindringen kann.

 

Vorteile für ihn: Eine Männer-Zunge ist ein geniales Instrument - und viel präziser und beweglicher als ein Penis. Die Zunge ist fein und zart, aber auch hart und fordernd. Mann kann die Spannung langsam aufbauen und jeden Winkel erkunden. Für ihn ist es grossartig zuzusehen, wie sie erregt wird und sich lustvoll windet.

  

Position O: O sole mio

O sole mio, o mio solo - und trotzdem nicht allein. Schamgefühle sind fehl am Platz, wenns richtig Spass machen soll.

Stellung: Um sich selbst zu streicheln und zu verwöhnen, braucht wohl niemand eine Beschreibung. Frau und Mann können stehen, liegen, sitzen oder knien und die Position immer wieder ändern. Man kann einander zusehen. Oder den anderen nur hören. Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Aber eines ist gewiss - es macht ­alle Beteiligten unglaublich an!

 

Vorteile für sie: Sie kann sich genau so befriedigen, wie sie es mag - mit Tempo und Intensität spielen, bis ihr schwindlig wird. Sie kann sich frei bewegen, ohne dass ein anderer Körper sie behindert. Sie kann sich lustvoll räkeln und so viel Platz einnehmen, wie sie möchte. Einfach die Fantasie spielen lassen. Einen besonderen Kick gibt das An- und Entspannen der Beckenbodenmuskulatur.

 

Vorteile für ihn: Der Mann ist ein Augenmensch. Er liebt es, durch ein fremdes Schlüsselloch zu se­hen. Er hat sich selbst voll im Griff, denn auch für ihn gilt - Tempo und Druck kann er selber bestimmen und variieren.

 

Gemeinsamer Vorteil: Man kann beim anderen abschauen, wie und wo er sich gerne verwöhnt. Als Inspiration für das gemeinsame Vergnügen.

  

Position P: Päckli

Der Samichlaus und das Christkind bringen Päckchen, doch wer «nimmt» sie? Schön verpackt und kunstvoll verziert wird jedes Geschenk gerne entblättert.

Stellung: Die Frau macht das Päckli. Sie legt sich auf den Rücken, zieht ihre Beine an den Oberkörper und hält ihre Knie mit den Händen fest. Danach legt sie sich in dieser Position auf die Seite. Er kniet sich vor ihren Po und kann so in sie eindringen.

 

Vorteile für sie: Sie presst die Oberschenkel zusammen. Das gibt einen angenehmen Druck auf die Klitoris. Mit ihren Oberschenkelmuskeln und den Händen kann sie ihn verändern. Wenn er leicht von hinten in sie eindringt, wird auch der G-Punkt stimuliert.

 

Vorteile für ihn: Er kann seine Partnerin gut sehen und sie küssen. Seine Hände sind frei, um zumindest eine ihrer Brüste zu streicheln. Festhalten kann er sich an Oberschenkel und Po. Sein grösster Vorteil ist, dass er Tempo und Tiefe vorgeben kann.

  

Position Q: Quickie

Egal wann, egal wie und egal wo. Was den Quickie so toll macht, ist der Überraschungseffekt - also kein Zähneputzen, duschen oder Kleider sauber zusammenlegen.

Wann, wie, wo?
Spontan ist grossartig und aufregend. Aber man kann sich auch einen kribbelden Ort aussuchen und den Partner dann dorthin locken. Soll es ein Überfall auf einem Klo sein, während die Kollegen oben am Essen sind? Oder den Liebsten von der Arbeit abholen, mit einem Hauch von Nichts unter dem Mantel? Oder doch ein spontaner Akt beim Töff-Ausflug mitten auf einer Kuhweide? Kino, Flugzeug, Zug, Wald - aber achten Sie auf die Brennesseln.

 

Welche Stellungen? Mann steht beim Quickie eigentlich fast immer. Frau je nach Lust und Laune: Sie kann sich irgendwo drauf setzen, anlehnen oder hochheben lassen. Stellungswechsel erübrigen sich - sie sind zu kompliziert.

 

Was brauchen Sie dazu? Unterwäsche ist überflüssig. Denn man muss sie mühsam ausziehen - und vergisst sie womöglich noch am «Tatort». Zudem machts zusätzlich heiss, wenn man sich unten rum nackt fühlt. Fast noch wichtiger: Die Kleider sollte man schnell rauf- oder runterschieben.

 

Und wenns ein Reinfall ist? Er kriegt vor Nervosität keinen hoch, sie piekst ständig etwas oder es platzt im dümmsten Moment doch einer dazwischen. Völlig egal! Loslachen und sich aufs nächste Mal freuen! Der nächste Quickie kommt schneller als man denkt.

  

Position R: Rucksack

Dieser Rucksack ist voller Lust: Er oben, sie unten und ab die Post.

Die Silhouette erinnert an eine Schildkröte, an ein Zelt - oder eben an einen Rucksack. Darum hat diese Stellung die­se Namen.

 

Als eine Mischung von Löffelchen- und Doggy-Stellung sorgt sie für besonders viel ­Abwechslung. Gerade im heissen Sommer bleibt man so regelrecht aneinander kleben.

So kommen Sie in diese Stellung: Wie bei der Doggy-Stellung kniet sie vor ihm, und er rückt von hinten ganz nah auf. Mit dem Oberkörper legt er sich auf ihren Rücken und spürt sie so ganz nahe bei sich. Ganz handzahm kann er sie fest umarmen oder aber auch ihre ­Brüste liebkosen.

 

Vorteile für sie: Bei dieser Stellung wird der G-Punkt optimal ­stimuliert. Sie kann es geniessen, ihn so nah zu spüren, und fühlt sich durch seine beschützende Haltung sehr geborgen.

 

Vorteile für ihn: Je nach Körperbau kann er tiefer oder weniger tief eindringen. Dadurch, dass er auf ihr liegt, ist seine Bewegungsfreiheit etwas eingeschränkt. Dies wird aber durch die Nähe zur Partnerin kompensiert.

  

Position S: Schmetterling

Es mutet akrobatisch an. Aber es macht höllisch Spass: Für beide! Der Schmetterling garantiert höchste Erfüllung.

Nichts für Bruch­piloten: Leicht wie ein Schmetterling entschwebt man in dieser Stellung in schwindelnde Höhen oder löst mit einem Flügelschlag einen Wirbelsturm der Lust aus.

 

Stellung: Die Frau macht es sich auf dem Rücken ­bequem und streckt ihre Beine in die Höhe. Dann kniet er vor sie und dringt in sie ein. Mit beiden Händen ergreift er ihre Knöchel und spreizt ihre Beine. Natürlich nur so weit, wie es für sie angenehm ist. Von hinten sieht das aus, als würde ein Schmetterling seine Flügel spreizen.

 

Vorteile für sie: Eine Stellung mit viel Potenzial für die Frau. Sie hat beide Hände frei, um sich selbst zu verwöhnen. Sie kann ihren lustvollen Partner ganz genau beobachten. Zudem wird der G-Punkt ausgiebig stimuliert und sie hat während dem Sex volle Bewegungsfreiheit, da er nicht mit dem ganzen Gewicht auf ihr liegt.

 

Vorteile für ihn: Für ihn ist der Schmetterling auch nicht ohne. Er kann das Tempo bestimmen und so tief eindringen, wie er will. Das Spezielle an dieser Stellung ist, dass er vollen Ausblick auf ihr Heiligstes hat. Noch tiefer kann er eindringen, wenn er ihr Becken auf einem Kissen platziert und es so etwas höher liegt.

  

Position T: Türsteher

So kommt Sie überall rein: Mit einer heissen Nummer zwischen Tür und Angel.

Sie möchte unbedingt an diese Party, doch der Türsteher lässt sie nicht vorbei. Es folgt eine heisse Begegnung zwischen Tür und Angel.

 

Stellung: Der Reiz ist die Schnelligkeit, besonders komfortabel ist die Position aber nicht. Sie lehnt sich (mehr oder weniger) bequem an den Türpfosten und schiebt ihren Jupe hoch. Er zieht seine Hosen runter und geht leicht in die Knie, damit er von unten in sie eindringen kann. Um das Gleichgewicht zu halten, klammert sie sich an seinen Rücken und er sich an den Türpfosten.

 

Vorteile für sie: Sexuelle Höhenflüge kann sie nicht erwarten. Aber dennoch kanns ganz schön erregend sein, so im Vorbeigehen einen Quickie zu haben. Sie fühlt sich begehrt und sexy, kann ihm richtig einheizen. Und falls es unbequem wird - keine Angst, es dauert ja nicht so lange.

 

Vorteile für ihn: Für ihn sicherlich die lustvollere Stellung. Wenn er sie auch noch hoch hebt, hat er alle Trümpfe in der Hand. Schwierig wirds für ihn nur, wenn seine Partnerin sehr gross oder sehr klein ist. Dann ist Fantasie oder ein Hocker gefragt.

  

Position U: Unzüchtige Hexe

Ene mene Besenstiel, fliegen kann ich und zwar viel. Als unzüchtige Hexe den Besen reiten und verwöhnen, das macht höllischen Spass.

Stellung: Der Mann liegt auf dem Rücken und sie besteigt ihn. Aber nicht so, dass sie sich ansehen können, sondern mit dem Rücken zu ihm.

 

Vorteile für sie: In dieser Stellung kann sich die Frau mit beiden Händen verwöhnen, ohne dass sie dabei von ihm beobachtet wird. Wenn er die Beine leicht spreizt, kann sie sich genüsslich über seine Hoden, Anus und Penisansatz hermachen. Zusätzlich kann sie Tempo und Tiefe des Eindringens bestimmen. Wenn sie zusätzlich zum Rauf und Runter ihr Becken kreisen lässt, weiss er schon bald nicht mehr wo ihm die Sinne stehen. So kann sie ihn richtig verhexen.

 

Vorteile für ihn: Für ein Mal kann er sich ganz verwöhnen und führen lassen und hat dabei erst noch einen tollen Ausblick auf ihren Hintern. Die Hände sind frei um ihre Brüste, Klitoris, Po und Anus zu verwöhnen.

  

Position V: Verwöhnung

Nach einem anstrengenden Tag wächst der Wunsch ins Unermessliche: nur noch nach Hause, sich hinlegen und sich rundum verwöhnen lassen. Lustvoll erholsam wirds besonders in dieser Position.

Stellung: Der Mann legt sich seitwärts auf das Bett und macht es sich bequem. Sie legt sich vor ihm im 90 Grad-Winkel auf den Rücken - und rückt ihren Unterkörper so nahe an seinen Schritt, bis er in sie eindringen kann. Ihre Beine ruhen derweil locker auf seiner Hüfte.

 

Vorteile für sie: In dieser Stellung kann sie völlig unbelastet auf sich selbst achten. Durch Öffnen und Schliessen der Beine lässt sich der Druck auf die Klitoris und den Penis beliebig verändern, wodurch der G-Punkt sehr fein stimuliert wird. Kaum eine andere Stellung bietet derlei Freiheiten: seine Hände bleiben frei, um sie zu streicheln. Dabei kann sich das Liebespaar die ganze Zeit über in die Augen schauen. Ein weiterer Pluspunkt!

 

Vorteile für ihn: So gemütlich ist Sex. Mit einem Dreh aus der Hüfte stösst er zu - und schaukelt sich gemächlich in Ekstase. Ein Nachteil hat das Liebesspiel: Vollends kann er nicht in sie eindringen. Das Verwöhnprogramm mit den Händen hebt dieses Manko jedoch auf.

  

Position W: Wackelpudding

Der Name ist Gebot: Sex wird in dieser Position zum Ba­lance-Akt. Der intensive Hautkontakt bietet trotzdem prickelnden Genuss. Eine tolle Variante im Alltagssex.

Stellung: Ausgangspunkt ist die Doggy-Stellung: Sie hockt sich auf allen vieren auf den Boden, der Mann dringt von hinten in sie ein. Ist das passiert, fasst er ihren Oberkörper und hebt diesen hoch. Nun schmiegt sich das Paar genüsslich aneinander. Achtung: Frau muss sich etwas konzen­trieren, um das Gleichgewicht zu halten.

 

Vorteile für sie: Haut an Haut – hier kommt sie dem Partner ganz nahe. Wendet sie den Kopf zur Seite, kann sie ihn küssen, was Lust und Freude steigert. Derweil kann er die Arme um sie ­legen und die Klitoris sowie die Brüste massieren. Falls sie sich nicht aufrecht halten mag: auf Hände fallen lassen und in der Doggy-Position weitermachen!

 

Vorteile für ihn: Zwar kann er nicht derart tief in sie eindringen wie in anderen Stellungen, dafür fühlt sich die Scheide enger an. Auch für ihn ist die körperliche Nähe anregend. Darüber hinaus hat er freie Hand, sie überall zu streicheln. Was ebenfalls reizvoll ist: Er bestimmt den Takt des Akts ganz allein.

  

Position Z: Zukunft

Oft genug hat bei Pärchen der Sex mehr Vergangenheit als Zukunft. PC, Webcams und anderes Hightech können das Feuer neu zum Knistern bringen.

Die digitalen Herlferlein bieten grossartige Möglichkeiten, sich gegenseitig aufzuheizen! Und sie helfen, bestehende Scham-Grenzen zu sprengen. Auch wenn Live-Sex schöner ist: Erotische Abwechslung bietet technischer Klimbim alleweil.

 

Stellung: Ob Rücken an Rücken oder auf Distanz: Computer & Co. eröffnen dem Liebesspiel eine ganz neue Dimension. Und nicht nur im Sex-Solo: Per Mikrofon kann er seiner Liebsten die schönsten Schmuddeleien ins Ohr hauchen und sie damit aufgeilen. Per Chat kann sie ihm alle ihre geheimen, intimen Fantasien schreiben und auf­listen, was sie alles mit ihm machen könnte. Nun kommt die Kamera zum Zug. Beginnen kann man mit einem Strip. Danach lässt man sich vom Partner anleiten, was man tun soll. Zudem bietet das Internet alle erdenklichen Möglichkeiten, sich zusätzlich inspirieren zu lassen - mit Bildern, Filmen und Texten.

 

Vorteile für sie und ihn: Hier warten ganz viele neue Erfahrungen. Man kann am Partner unbekannte und aufregende ­Seiten entdecken. Männer reagiert oft auf optische ­Signale, viele Frauen finden es reizvoll, sich zu zeigen - Fairness ist damit geboten. Besonders hilfreich und lustvoll ist der Digi-Sex bei Fernbeziehungen. Ek­stase auf Knopfdruck - dazu lassen wir uns noch so gern verführen.

  

[Quelle: www.blick.ch]