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26

Nov

2008

Dicke Dinger – dünne Stimme: Teil 3

Mit unschuldigen 16 Jahren wurde Samantha Fox zum beliebtesten Seite-3-Girl aller Zeiten. So wenig unschuldig wie die Nacktfotos war ihr erster Hit: «Touch Me!» Ihre Karriere hat die üppige Blondine zu einem grossen Teil ihrer Mutter zu verdanken: 1983 lichtet Carole Fox ihre noch nicht einmal 17-jährige Tochter Samantha in Dessous ab und schickt die Fotos an die Presse.

Das Boulevardblatt «Sund» ist sofort Feuer und Flamme für die heisse Londonerin und lichtete diese oben-ohne ab.

Samanthas Bilder schlagen ein wie eine Bombe: Die Engländer lieben den sexy Teenager. Einerseits, weil Samantha aus der Arbeiterschicht stammt, andererseits für ihre voluminöse 80er-Jahre-Mähne. In erster Linie aber natürlich wegen ihrer beeindruckender Oberweite. Fox lässt die Geheimnisse ihres Erfolgs denn auch für 250´000 Pfund versichern.

Bis 1986 gewinnt sie jedes Jahr die Auszeichnung für das beliebteste Seite-3-Girl. Samantha ist eines der begehrtesten Nackt-Models in Europa und erscheint in praktisch jeder Hochglanz-Postille. Doch noch im selben Jahr hat sie genug vom «blütteln», will jetzt Sängerin werden.

Im März 1986, kurz vor ihrem 20. Geburtstag, erscheint ihre Debut-Single «Touch Me (I Want Your Body)». Der Song aus dem gleichnamigen Album ist ein Riesen-Erfolg, schafft es auf beiden Seiten des Atlantiks in die Top Ten.

Bereits ein Jahr später veröffentlicht sie den Zweitling «Samantha Fox» mit der Single «Nothing´s Gonna Stop Me Now». Das Album ist allerdings nicht so erfolgreich wie das Debut. Es folgt «I Wanna Have Some Fun» (1988), doch musikalisch sind die fetten Jahre für die Blondine vorbei, daran kann auch ihre letzte LP «Just One Night» (1991) nichts mehr ändern.

Dafür gibt sie Jahre ein spektakuläres Nackt-Comeback: 1995 erscheint zum 25-jährigen Seite-3-Jubiläum nochmals in der «Sun» – inklusive A3-Poster. Ein Jahr später zieht sie sich als 30-Jährige für den «Playboy» aus.

Dazwischen findet Samantha Fox allerdings noch zu Gott. 1994 als wiedergeborene Christin. Einen Konflikt zu ihrem freizügigen Lebenserwerb sieht sie darin nicht: «Gott gab mir diesen Körper. Und ich weiss, dass er viele Leute glücklich gemacht hat.»

2003 wird dann klar, dass Samanthas Körper vor allem Frauen glücklich macht, besonders ihre Managerin Myra Stratton: Fox bekennt sich öffentlich dazu, eine lesbische Beziehung mit ihr zu führen.