Mo

22

Dez

2008

Dieser Kasten jagt Pistenraser

Die Suva-Kampagnen gegen zu schnelle Schneesportler sind nicht länger nur flach wie Plakate. Jetzt geht eine «Radarfalle» auf die Piste! Raser auf der Skipiste gleichen jenen auf der Strasse: Beiden kanns nicht schnell genug gehen.

Auch Pistenraser überschätzen ihre fahrerischen Fähigkeiten – mit teils verheerenden Folgen für Dritte: Zusammenstösse im Schnee ziehen mit hohem Tempo entsprechend schwere Verletzungen nach sich.

Ein als Radarkasten verkleideter Skifahrer soll Schneesportler nun für diese Gefahr sensibilisieren. Der eckige Pistengenosse kurvt ab dem 27. Dezember durch elf Skigebiete in der ganzen Schweiz. Im Namen der Suva. Die grösste Schweizer Unfallversicherung führt auch dieses Jahr wieder so genannte Tempo-Tage (siehe weiter unten) für Schneesportler durch.

Tempo-Tage und Test

Hier finden Sie die Skigebiete (inkl. Daten), wo die Tempo-Tage stattfinden. Ausserdem: Sind Sie ein rücksichtsloser Pistenraser oder eine verantwortungsbewusste Geniesserin? Machen Sie den Risikotest!

Wie schnell fahren Sie?
An den Tempo-Tagen kann jeder Skifahrer oder Snowboarder innerhalb eines abgesperrten Pistenabschnitts seine gefahrene Geschwindigkeit messen lassen. Zudem nimmt sich die Suva das Recht, sehr schnelle Fahrer mit einem echten mobilen Radargerät zu messen und ihnen die gefahrene Geschwindigkeit und mögliche Konsequenzen mitzuteilen.

Ein Zusammenprall mit 50 Kilometern in der Stunde komme beispielsweise einem Sturz aus 10 Metern Höhe gleich, warnt die Unfallversicherung. Von den jährlich 70´000 verunfallten Personen im Schneesport sind laut Suva rund 40´000 Personen erwerbstätig und somit UVG-versichert. Diese Unfälle hätten im Jahr 2006 Kosten von rund 240 Millionen Franken verursacht.

Bildgewaltig: Die Suva-Kampagnen gegen Pistenraser.

[Quelle: www.blick.ch]

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