Mo
29
Dez
2009
Das zählt im neuen Jahr: Sex ist das, was wir brauchen
Casual sex
Was eben noch das Exklusivrecht der Frauen aus der TV-Serie «Sex and the City» war, wird auch jenseits der Mattscheibe zur Maxime für alle, die einen Partner nur für eines brauchen: Sex. Von tiefen Gefühlen will niemand etwas wissen, was zählt, ist einzig und allein die gegenseitige körperliche Anziehung. Beim Casual Sex geht es um nichts als Lust - für einen One-Night-Stand oder für ein paar Nächte mehr. Vielleicht auch ausdauernder, aber immer ohne Beziehungsstress. Denn genau so schnell wie die Beteiligten kommen sind sie auch wieder verschwunden. Bis zum nächsten Mal …
Wer will schon Perfektion?
Selbstverständlich kommt es auf die inneren Werte an. Aber weil das Auge mitisst, darf auch die Verpackung appetitlich sein. Wenn er sich gut anziehen kann und sie weiss, wie sie ihre Vorzüge am
wirkungsvollsten in Szene setzt, steht das Partnerbarometer praktisch schon auf Sonnenschein. Einen Waschbrettbauch muss er nicht präsentieren und auch sie darf gern ein klein bisschen unperfekt
sein. Schliesslich sind es die kleinen Fehler, die den Anderen umso liebenswerter machen.
Weil man weiss, was man hat
Je länger Beziehungen halten, umso intensiver werden sie. Grund: althergebrachte Rollenzuteilungen verlieren immer mehr an Bedeutung. An deren Stelle treten neue Rollenmodelle, in welchen die Partner
dynamischer agieren. Statische Zuordnungen wie die des Ernährers oder der Haushalts- und Kinderhüterin gehören mehr und mehr der Vergangenheit an und werden durch Flexibilität in alle Richtungen
ersetzt. Klassische Hierarchien haben ausgedient, stattdessen begegnen sich die Partner zusehends auf Augenhöhe und fungieren gegenseitig als kreativer Beistand in vielen Lebenslagen. Was für das
psychische Miteinander gilt, gilt auch für das physische. Denn Beziehungen werden mit fortschreitendem Alter der Beteiligten auch sexuell erfüllter, da die gegenseitigen erotischen Erwartungen der
Realität angepasst werden.
Nackte Tatsachen
Sex wird immer verfügbarer. Was im Internet längst der Fall ist, wird zunehmend auch ein Thema für den Mobilfunk. Dank verbesserter Übertragungstechniken, grösserer Displays und gelockerter Kontrolle
durch die Anbieter erwarten Experten, dass erotische Inhalte zum Abruf via Handy boomen werden. Für die Betreiber ist das ein Riesengeschäft, Branchenkenner beziffern das Marktvolumen weltweit auf
mehr als drei Milliarden US-Dollar.
[Quelle: www.bluewin.ch]
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