Mo
29
Dez
2009
Weg mit dem Weihnachtsspeck
Ernährungsexperten raten von Crash-Diäten und Fasten dringend ab. Denn radikales Gewichtverlieren ist vor allem kontraproduktiv, da es den gefürchteten Jo-Jo-Effekt hervorruft und Vitamin- und Mineralstoffmängel verursachen kann, die wiederum zu schwerwiegende körperliche Störungen führen können. Wirklich abnehmen kann jedoch nur, wer sich satt isst, erklärt die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen. Das Geheimnis hierbei liegt in einer fettarmen, ausgewogenen Mischkost, die reich an Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und Salat ist, verbunden mit reichlicher Flüssigkeitsaufnahme und viel Bewegung.
So viel Gesundes essen wie möglich
Pflanzliche Produkte sollten den Hauptteil einer Mahlzeit ausmachen und Tierisches nur als Beilage dienen. Komplexe ballaststoffreiche Kohlenhydratträger, das sind vor allem Vollkornprodukte,
Hülsenfrüchte und Pellkartoffeln, haben bei wenig Kalorien einen enormen Sättigungsfaktor, enthalten viele wichtige Vitamine, Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe und fördern zudem die
Verdauung. Bei Gemüse und Obst gilt die Devise: pro Tag ein Kilo.
Und das aus gutem Grund, denn Gemüse und Obst führen nicht zu Übergewicht. Verglichen mit einer Scheibe Salami weist eine Banane zwar etwa dieselbe Kalorienhöhe auf, ist jedoch um ein vielfaches sättigender. Anders die Salami, die den Appetit erst so richtig anheizt. Fette sollten nur in geringen Mengen und hoher Qualität verzehrt werden. Ideal sind Fette mit reichlich ungesättigten, herzgesunden Fettsäuren, wie etwa in Raps- oder Olivenöl.
Ohne Bewegung geht natürlich nichts
Da der Körper beim Abnehmen vermehrt Wasser ausscheidet, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von täglich mindestens zwei Litern in Form von (Mineral-)Wasser sowie Kräuter- oder Früchtetees sehr
wichtig. Viel trinken ist vor allem auch eine Sättigungskraft, die nicht zu unterschätzen ist. Neben der Ernährung bildet regelmässige Bewegung die zweite Säule einer erfolgreichen Gewichtsreduktion.
Denn Sport rückt den Fettdepots an den Kragen, steigert den Muskelaufbau und somit den Energieumsatz, fördert das allgemeine Wohlbefinden und das Selbstbewusstsein - und zwar schon beim ersten Blick
in den Spiegel.
[Quelle: www.bluewin.ch]
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