Fr

09

Jan

2009

So schlimm wird das neue Dschungelcamp

Man nehme eine Schauspielerin mit Knasterfahrung, einen Moderator, der sich in Pornofilmen herumtrieb. Dazu gibt man eine transsexuelle Sängerin, eine Moderatorin, die jahrelang unter Essstörungen litt, einen vom Schicksal gebeutelten Sportstar und ein paar ehemalige Irgendwas - fertig ist das Kandidaten-Potpourri für die aktuelle Auflage des Dschungelcamps.

Die neue Auflage der in den australischen Dschungel verpflanzten D-Prominenz verspricht für den Zuschauer noch grausamer zu werden als bisher. Der Grund dafür: die Auswahl der Kandidaten.

Ein gewisser Peter Kielbassa, älteren TV-Zuschauern noch als Glücksrad-Moderator Peter Bond bekannt, treibt da beispielsweise sein Unwesen an der Gold Coast. Er gab öffentlich zu, Hartz IV zu empfangen, und stellte sein Stehvermögen schon in Pornofilmen unter Beweis.

Doch nicht nur Bond wird sich in den kommenden zwei Wochen mit Kakerlaken, Maden und Ratten rumschlagen. Er weiß neun tapfere Mitstreiter an seiner Seite, die in ihrem Leben auch schon den ein oder anderen Schicksalsschlag hinnehmen mussten.

Schauspielerin Ingrid van Bergen ist so ein Fall. Früher drehte sie mit Filmgrößen wie Heinz Rühmann. Nach einem tödlichen Beziehungsdrama verbrachte sie fünf Jahre im Gefängnis. Zuletzt war sie beim "Promi Dinner" im TV zu sehen.

Auch Giulia Siegel gibt sich in Australien die Ehre. Die Tochter von Hit-Komponist Ralph Siegel ist ein festes Mitglied der Münchener Schickeria. Für Schlagzeilen sorgte die zweifache Mutter durch ihre Beziehung zu Tennis-Profi Tommy Haas, die in einer handfesten Auseinandersetzung mit ihrem damaligen Ehemann gipfelte.

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