Sa

04

Jul

2009

Silvesterrevival

Silvesterrevival war heute angesagt, also die Wiederbelebung der Party vom letzten Jahreswechsel. Doch zu dem später mehr. Zunächst, wachte ich aufgrund eines unüblichen Blasendrucks unüblich früh auf, nämlich bereits um 05.00h. Hallo, und das an einem Nicht-Arbeitstag, ohne Wecker, einfach so und freiwillig! Der Tee vom Vorabend, den ich verabreicht bekam, hatte zu wirken beschlossen. An die Entlastung anschliessend, gestattete mir mein Körper nur noch Intervallschlafen.

Da mir dies mir auf die Dauer verleidete, beschloss ich früher als geplant aufzustehen und mein normales Samstagsmorgenprogramm in verkürzter Form abzuspulen, weil das (oder die) «Revival» bereits am Vormittag beginnen sollte. Und so begab ich mich vier Stunden später mit Sack, Pack sowie einer Schüssel griechischem Salat zum Treffpunkt, wo ich nach kurzem Warten abgeholt und auf «Top of Schaffhausen» gefahren wurde.

Oben angekommen, durfte ich feststellen, dass nur die (fast) Schaffhauser bis anhin den Weg in die Höhe gefunden hatte - Die Personen aus dem Tal der Täler fehlten noch! ;-) Mein Mittagessen wurde auf später verlegt, eine erste Saftflasche geöffnet und die Umgebung sowie der Pizzaofen (Temperatur und Feuer gut) inspiziert. ...und dann war es soweit, die weiteren Gäste sind in Kürze am Treffpunkt und wollen abgeholt werden.

Bald schon hörten wir sie, beziehungsweise die Motoren ihrer Fahrzeuge. Einer war ein ganz Sportlicher und wurde darum nicht so gleich als Gast erkannt! Kaum eingetroffen und Platz genommen, genossen fast alle ein Zwickelbier, die Ruhe und die Landschaft. Etwas später, gesellte sich so langsam ein Hunger in Richtung unserer Mägen... also Zeit sich um die Flammkuchen und den Ofen zu kümmern.

Die Frauschaft nahm sich die Flammkucken zur Brust und die Mannschaft tranken noch eins, bis sie eine Schlechtwetterfront überraschte. Jetzt galt es schnell zu Handeln und in Kürze einen geeigneten Schutz, mit primitiven Hilfsmittel, zu bauen, während der Hüttenwart alle Hände voll zu tun hatte, die Betriebtemperatur des Ofens zu senken. Der Schutz war gebaut, der Ofen auf geeigneter Temperatur, wir alle hungrig und «ready» für den Apéro! Also rein in den Ofen mit den Flammkuchen!

Und dann war es soweit - endlich etwas zu essen! ;-) Die Herde stürzte sich so über die Flammkuchen, dass der Bäcker fast einen Sondereffort an den Tag legen musste. Nachdem auch der letzte Gast eingetroffen war, eine letzten Runde Flammkuchen galt es die Pause bis zum nächsten Gang optimal zu nutzen. Irgendwer hatte die Idee Stadt, Land, Fluss zu spielen, was auch sofort in Angriff genommen wurde. Die extreme Spielfreude - Zwischenrufe nicht erlaubt oder Nichtspieler Maul halten - liess den einen oder andern aussteigen und lieber der wiederkehrenden Abendsonne frönen.

Etwas später, nach gemütlichem Zusammensein und einigen Gesprächen (z.B. iPhone ja/nein) war erneutes Essen angesagt - das Abendessen. Die Gäste belegten den Grillrost mit ihren Mitbringsel und nahmen sie anschliessend, zusammen mit einer Auswahl aus den selbstgemachten Salaten, zu sich. Das ganze wurde unterstützt, durch flüssige Nahrungsmittel aus dem Keller der Hütte. Irgendwie war es zu gemütlich unter/in der selbstgebauten Hütte, da kaum einer diesen Platz verlassen wollte.

Die Nacht war schon tief und trotzdem genossen wir süsse Flüssigkeiten, Kaffee und selbstgemachte Süssspeisen, führten Gespräche, hörten lustige Anekdoten (z.B. fuuuu...) oder lachten über Fantastic Kleshtrimania (doch gut, so ein iPhone). Andere wiederum wärmten sich am/beim Feuer und/oder entsorgten die Übrigbleibsel so, dass am Morgen nichts mehr sichtbar war. Und irgwand kurz nach dem der neue Tag begonnen hatte, war dann praktisch für alle Bettzeit, wobei es sich zwei nicht nehmen liessen, in ihren Hängematten, im Freien zu nächtigen.

Der Morgen ist schnell erzählt! Nach einem reichaltigen und kräftigem Frühstück, ein paar entspannenden Rücken- und/oder Schultermassagen sowie dem Sammeln der persönlichen Untensilien, galt es alsbald Abschied zu nehmen. Einige, wollten unbedingt noch den Roger in/bei seinem Finalspiel in Wimbledon sehen. Die, mit der kürzeren Heimreise assen noch am gleichen Ort zu Mittag bevor es in ihre Heimat ging und ein ereignisreiches, tolles Wochenende sein Abschluss fand.

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